Struktur rein bringen – Leser glücklich machen

Inzwischen schaffe ich es recht gut aller 2 Tage einen Artikel zu schreiben. Damit bin ich zwar meilenweit hinter anderen tollen Blogs, wie der Existenz im Netz von Jonas. Der es immerhin auf 2 Artikel pro Tag. Aber bei mir soll es ja auch „nur“ ein Nebenverdienst sein 😉

Nachdem ich von einem engagierten Blogleser einige Tipps erhalten habe, was ich hier verbessern könnte, möchte ich in diesen Artikel kurz zusammenfassen, wie es bei CatMoney weitergeht.
Dafür muss ich aber erstmal 2 Probleme nennen, die meiner Meinung nach viele Blogs haben (und auch CatMoney momentan leider auch) .

1. Problem:  Ungeeignet für Anfänger:

Viele Blogs, die sich mit dem Thema Geld verdienen beschäftigen, fangen nicht bei Null an sondern irgendwo darüber. Dabei werden Themen behandelt wie z. B.

  • Wie optimiere ich Adsense, damit noch mehr rausspringt?
  • Wie  kann ich durch Facebook den Traffic auf meiner Seite erhöhen?
  • Wie kann ich WordPress durch SEO verbessern?

Na was gemerkt? In jedem der drei Beispiele kommt ein Wort vor, das einem blutigen Anfänger unter Umständen nicht viel sagt (OK, Facebook ausgenommen). Aber wer soll etwas mit Adsense, WordPress, SEO und Traffic anfangen, der noch nicht einmal die Grundlagen kennt?

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen hier bei CatMoney alles Schritt für Schritt zu erklären und damit angefangen, den Unterschied zwischen Homepage und Blog zu erklären. Doch damit setze ich bereits voraus, dass meine Blogleser über Grundlagenwissen zur Homepage-Gestaltung verfügen :/
Ist das sinnvoll? Ich denke nicht, denn es wird Viele geben, die zwar gern eine Homepage hätten, aber einfach keinen richtigen Einstieg finden. Weil die Grundlagen fehlen und vorausgesetzt werden.

2. Problem: Roter Faden fehlt:

Ich hatte bereits versucht einen roten Faden bei CatMoney zu folgen, damit die Leser sich zu jeder Zeit folgende 2 Fragen leicht beantworten können:

  • Wo bin ich gerade?
  • Wo kann ich hin?

Der Großteil der Besucher kommt meistens durch ein Suchergebnis auf irgendeinen Beitrag, der ihn interessiert. Nach dem Überfliegen / Lesen muss er wissen, wie es weitergeht und stellt sich vielleicht folgende Fragen.

  • Gibt es noch weitere Artikel zum Thema?
  • Was könnte hier sonst noch für mich interessant sein.

Leider passiert es mir oft, dass ich beim Surfen auf Blogs lande, mir den Artikel anschaue und dann nicht recht weiter weiß.
Meist gibt es zwar eine Rubrik „Meist gelesene Artikel“ aber eine wirkliche Hilfe ist das auch nicht. Es fehlt eben einfach eine vernünftige Struktur, in der man sofort erkennt wo man ist und wie man an weitere interessante Infos im Blog kommt.

Fazit für CatMoney:

Um bei CatMoney diese beiden Probleme zu vermeiden, werde ich zunächst eine Art Inhaltsverzeichnis anlegen.
Dort kommen dann verschiedene Themenblöcke hinein, die wiederum aus verschiedenen Artikeln bestehen.
Dabei fange ich wirklich bei Null an und arbeite mich sukzessive nach oben. So können auch Anfängern, die sich bisher noch nicht mit der Homepage- Gestaltung auseinander gesetzt haben, alles bestmöglich nachvollziehen.
Nachdem das Gesamtbild soweit vermittelt wurde, werde ich die einzelnen Themenblöcke um detaillierte Artikel zu speziellen Themen erweitern, die dann für Fortgeschrittene und Profis interessant sein könnten.
Das Inhaltsverzeichnis mit den Themenblöcken wird dann leicht auffindbar in der oberen Navigation verlinkt.
Und im Bereich „Ressourcen“ werde ich zusätzlich noch alle Quellen angeben, die ich in den Artikeln benutze, um so auch eine Anlaufstelle zu sein, für Besucher, die nur mal eben schnell einen Link zu einer bestimmten Seite suchen.

Übermorgen beginnt der erste Themenblock „Los geht’s – Die Grundlagen zur Homepagestaltung“, der sich mit der Erstellung einer einfachen statischen Homepage beschäftigt. Im ersten Beitrag geht es um das Konzept von HTML – der Hypertext Markup Language, ohne die  keine Internetseite existieren würde.

Ein Gedanke zu „Struktur rein bringen – Leser glücklich machen“

  1. Hallo Andreas,

    danke für die lobende Erwähnung, wobei 2 Beiträge auf lange Sicht ja gar nicht notwendig sind, auch wenn ich mittlerweile die drei anpeilen möchte. Aber da muss ich schauen, inwiefern zeitlicher Aufwand und Prognosen gegenüberstehen.

    Gibt ja noch mehr Blog, die gefüttert werden wollen 🙂

    1) An der Zielgruppe vorbei!

    Ich kenne das Problem, der „verpassten“ Zielgruppe, doch ist es häufig schwierig, hier einen Bogen zu spannen. Beispielsweise würde ich gern noch viele „Anfänger-Themen“ aufgreifen, die mir so gar nicht – anfangs – eingefallen wären. Doch muss ich „aufpassen“, denn das kann „alte Hasen“ auch vor den Kopf knallen.

    Allerdings bringt es auch nicht, vermehrt auf Einfachheit zu setzen, denn wenn ich so Anfänger sammel, kann ich ihnen dieses Versprechen nicht unbedingt für die Zukunft geben.

    ich versuche, immer alles von Grund auf zu erklären, aber manchmal ist es eben recht schwierig. Die Mischung macht’s – wie so oft 🙂

    2) Ein Inhaltsverzeichnis halte ich für eine gute Idee. Überhaupt sind „SneezePages“ sinnvoll, um die Chronologie eines Blogs aufzubrechen und so „jeden“ dort abzuholen, wo er gerade steht.

    Zwar ist das nicht die Grundidee „Blog“, aber enorm hilfreich zur Orientierung.

    Beste Grüße und eine gute Nacht
    ich

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