Recherchiere nach Möglichkeiten mit einer Nische Geld zu verdienen (Teil 2)

Aktuell erkläre ich meinen Masterplan zum Geld verdienen. Im letzten Beitrag ging es um das Thema „Wie findet man eine geeignete Nische?“. Heute soll es darum gehen, Möglichkeiten auszuloten, um mit der ausgewählten Nische Geld zu verdienen. Dabei möchte ich 3 mögliche Ansätze vorstellen.

1. Methode: Partnerprogramme finden

Man tippt einfach erst einmal bei Google in das Suchfeld nur das Keyword seiner Nischenseite ein. Im letzten Beitrag hatte ich mich für die Nische „Kartzenbabys“ entschieden. Ein Blick auf die Top 10 Suchergebnisse genügt, um zu sehen, dass scheinbar viel Interesse am „Kauf von Katzenbabys“ besteht.

Katzenbabys auf Catmoney

Nun geht man alle Suchergebnisse durch und prüft, ob es für die jeweilige Seiten ein Partnerprogramm gibt. Bei meiner Recherche kam ich auf folgende potentielle Seiten, die ein Partnerprogramm anbieten:

  • kleinanzeigen.ebay.de
  • quoka.de
  • dhd24.com

Wie erkenne ich, ob eine Seite ein Partnerprogramm anbietet?

Entweder man besucht die Seite und sucht in der Navigation (meist steht es in der unteren Navigationsleiste) nach Begriffen wie „Partnerprogramm“, „Affiliates“ o.ä.
Wird man nicht fündig, so kann man wieder die Google- Suche verwenden und nach „domain.de partnerprogramm“ suchen. Bietet die betreffende Seite ein PP an, dann sollte das auf diese Weise gefunden werden können.

Die Anmeldung erfolgt dann in der Regel über Affiliate- Netzwerke wie Zanox oder Affilinet. Eine weitere Möglichkeit, ist es direkt bei den Affiliate- Netzwerken nach entsprechenden thematisch passenden Partnerprogrammen zu suchen.

Was mache ich, wenn ich passende Partnerprogramme gefunden habe?

Bevor man sich bei den einzelnen Partnerprorgammen anmeldet, kann man meistens einen Blick auf die Provisionen sowie den Typ des PPs werfen. So kann man in etwa abschätzen, wieviel Provision man für einen vermittelten Sale oder Lead bekommt. Wieviel man im Endeffekt wirklich mit der Nischenseite durch Partnerprogramme verdient, lässt sich hingegen nur schwer vorraussagen, da wichtige Kenngrößen (wie beispielsweise die Konversionsrate noch fehlt).

2. Methode: Google Adsense nutzen

Google Adsense ist ein Werbenetzwerk, dass pro Klick bezahlt (PPC). Man generiert sich einmalig eine Werbeanzeige, bindet diese dann in die Nischenseite ein und muss fortlaufend keine weiteren Änderungen vornehmen. Google versucht dann thematisch zur Website passende Werbung auszuliefern.

Mithilfe vom Google Keywordool kann man im eingeloggten Zustand für ein Keyword den Adwords-CPC sehen, den Werbetreibende bereit sind zu zahlen.
Wichtig: Da sich dieser CPC auf die Google-Suche bezieht und wir aber wissen wollen, wir hoch der CPC für das Suchnetzwerk (also auf den Anzeigen unserer Nischenseite) sein wird, muss man hier einen Faktor einrechnen. Spencer von nichepursuits.com geht in seinem Artikel von 30% aus.

Beispiel bei „katzenbabys“:
Der Ungefähre CPC laut Google’s Keywordtool beträgt 15 Cent. Entsprechend des Dämpfungsfaktors von 30% macht insgesamt einen zu erwartenden CPC von 4,5 Cent. Wow 🙂

Jetzt könnte man sich noch ausrechnen, wieviel pro Monat mit der Nischenseite bei Google Adsense herausspringt.
Bei 8800 Besuchern klicken vllt. 20% auf die Adsense- Werbung (entspricht 1760 Besucher). Pro Klick erwarteten wir einen CPC von ca 0,045€. Macht insgesamt als 17560*0,045€ = 79€.

Bitte beachten, dass es sich hierbei nur um eine sehr grobe Einschätzung der möglichen Einnahmen handelt. Diese kann duch viele weitere Faktoren stark beeinflusst werden. Aber zur groben Planung, ob die Nische Geld bringen kann, genügt es sicherlich.

3. Methode: Amazon Partnernet

Haben die ersten beiden Methoden keinen Erfolg gebracht, dann kann man es immer noch mit Amazon und der riesigen Produktauswahl probieren. Das Partnerprogramm von Amazon heißt Amazon Partnernet und die Anmeldung und Nutzung ist ebenfalls kostenlos.

Das Vorgehen ist dann folgendes: Man meldet sich beim Amazon Partnernet an und sucht nach Produkten, die thematisch zur Nischenseite passen. Diese bindet man dann ein und wartet, dass ein Besucher auf den Amazon-Link klickt. Das Tolle daran ist, dass es auf alle Produkte, die der Besucher bis zu 24h nach dem Klick kauft, eine Provision gibt. Weitere Vor- und Nachteile des Amazon Partnernets erläutere ich in einem separaten Beitrag.

Fazit des aktuellen Beitrags:
Es ist natürlich wichtig eine Nische zu finden, an der du Spaß hast. Im zweiten Schritt solltest du aber daran denken, dass du damit ja auch Geld verdienen willst. Ich habe dir heute 3 Methoden gezeigt, mit der man das herausfinden kann.
Einen interessanten Artikel zum Thema hat Sebastian verfasst.