Häntzschelstiege Sächsische Schweiz – Nichts für Schwache Nerven!

Am Wochenende hatte ich abseits vom Alltag am PC mal Zeit zum Wandern, oder besser gesagt Klettern. Es ging bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad in die sächsische Schweiz – genauer zur Häntzschelstiege. Diese Tour hatte es wahrlich in sich und war nichts für schwache Nerven.

Die Tour machte ich zusammen mit einem Kumpel. Am Freitag Abend kamen wir am Zeltplatz an der Ostrauer Mühle an und verbrachten einen lustigen Abend. Am nächsten Tag ging unsere Tour dann los, es war sehr heiß aber im Wald durchaus zum Aushalten.
Die Häntzschelstiege besteht aus 2 Teilen (oberer und unterer Hänztschelstiege) und darf nur in 1 Richtung beklettert werden. Ein entsprechendes Schild gibt Hinweis, über die Schwierigkeit der anstehende Route 😉

Man muss wirklich schwindelfrei sein, denn im ersten Abschnitt geht es nur an einem Seil festhaltend, einen Fels entlang. Nach unten schaut man da lieber nicht!

Man hält sich entweder an den Metallstreben oder dem Metallseil fest. Eine Sicherung mit Karabinern war ebenfalls möglich, wir hatten aber keine.

Hat man den 1. Anstieg geschafft, geht’s weiter im sogenannten „Kamin“. Das ist ein enger Felsspalte in den man hinein muss (Rucksack muss dazu abgesetzt werden). Danach geht’s im Kamin wieder nach oben (Platzangst darf man hier ebenfalls nicht haben).

Kamin in der Häntzschelstiege

Hat man das geschafft, geht’s luftig weiter mit der Überquerung einer Felsspalte und dem Herumklettern um einen Felsen. Das alles natürlich in luftiger Höhe. Anschließend wird man mit einem atemberaubendem Blick belohnt.

Fazit:
Jeder der etwas erleben will, außerhalb der normalen Wanderrouten, der kann sich an der Häntzschelstiege versuchen. Doch sollte man unbedingt schwindelfrei und trittfest sein 🙂