4 Tipps um mit Google Adsense noch mehr Geld zu verdienen

Mit Google Adsense kann man schon mit einer kleinen Website und wenigen Besuchern einfach Geld verdienen. Das Tolle an Google Adsense ist, dass man 1x  Werbemittel einbaut und Google dann versucht relevante Anzeigen einzublenden, die zur Homepage passen. Verdient wird, wenn ein Besucher auf eine Adsense-Anzeige klickt. Ich möchte heute 4 Tipps geben, wie man Google Adsense optimierten kann, um mehr Geld zu verdienen.

1. Tipp – Weniger ist mehr!

Aus den Adsense-Richtlinien – Anzahl erlaubter Adsense-Anzeigen pro Seite:

  • Bis zu 3 Anzeigenblöcke
  • Bis zu 3 Link-Blöcke
  • Bis zu 2 Suchfelder

Viele Anzeigen bedeuten aber nicht zwangsläufig mehr Einnahmen. Denn mehr Anzeigenblöcke pro Seite führen zwar zwangsläufig zu mehr Werbelinks, die ein Besucher klicken kann. Jedoch sinkt mit steigender Anzahl an Anzeigenblöcken auch tendenziell der Klickpreis.

Dazu ein fiktives Beispiel: Auf einer Website gibt es 2 Anzeigenblöcke (300×250) mit jeweils 4 Links.

  • Klicks auf Links im 1. Anzeigenblock bringen einen CPC von 1€ – 0,50€
  • Klicks auf Links im 2. Anzeigenblock (im Quellcode weiter unten) bringen einen CPC von 0,50€ – 0,20€

D.h. ein Besucher der Links auf dem unteren (2.) Anzeigenblock klickt, bringt weniger Einnahmen pro Klick im Vergleich zu Klicks auf den 1. Anzeigenblock. Das ist hier nur ein Beispiel und so extrem werden die Unterschiede der Klickpreise in den beiden Anzeigen sicherlich nicht sein. Bei Adsense wird aber die Position der Anzeigen u.a. durch die Höhe des Klickpreises bestimmt, die ein Werbetreibender bereit ist zu zahlen.

Fazit: Weniger Adsense-Anzeigen einblenden und dafür höhere Klickpreise erzielen!

2. Tipp – Die richtige Größe finden

Am besten funktioniert im Allgemeinen eine Rectangle-Anzeigenblock (Größe z. B. 300×250 Pixel). Andere Tags, wie z. B. der Standardbanner (468×60) sind weniger geeignet, da diese  im Kopf des  Besuchers sofort mit „Werbung“ in Verbindung gebracht werden und dann evtl. ignoriert werden (Stichwort: Bannerblindheit).

3. Tipp – Relevante Anzeigen schalten

Um Google Adsense zu veranlassen, relevante Anzeigen zu schalten, kann man das sogenannte Section-Targeting einsetzen. Hier wird durch 2 HTML-Kommentare festgelegt, dass Website-Inhalt für Adsense hervorgehoben oder ignoriert werden sollen. Das geht so:

1. Möglichkeit (relevanter Text):

<!– google_ad_section_start –>
Dies ist der Text Ihrer Webseite. Er enthält den Großteil des Contents.
<!– google_ad_section_end –>

2. Möglichkeit (unrelevanter Text):

<!– google_ad_section_start(weight=ignore) –>
Dies ist der Text wird bei der Bestimmung relevanter Adsense-Anzeigen ignoriert.
<!– google_ad_section_end –>

4. Tipp – Tracking ist Alles

Der letzte Tipp behandelt den Einsatz benutzerdefinierter Channels. Damit lässt sich der Erfolg einzelnen Werbeflächen bzw. Anzeigenblöcke prüfen.
Besitzt man 2 Adsense-Anzeigen auf der Website (z. B. in der Sidebar und im Inhalt), so legt man idealerweise 2 Channels an mit einem sinnvollen Namen.
Das könnte so aussehen:

  • 1. Channel: Domain_Content_300x250 -> wird der 300×250 Anzeige zugewiesen
  • 2. Channel: Domain_Sidebar_160x600 -> wird der 160×600 Anzeige zugewiesen

„Domain“ ersetzt man natürlich mit der jeweiligen Domain. Durch die Angabe des Domainnamens im Channel, lassen sich später in der Berichtsauswertung einfach alle Anzeigenblöcke nach dieser Domain filtern.

Besitzt man mehrere Websites, sind die Url-Channels die bessere Wahl.

Frage an euch Blogleser: Welche Tipps nutzt ihr, damit relevante Google Adsense Anzeigen eingeblendet werden?